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Foto Highlights auf Madeira

Madeira? Da denkt doch jeder sofort an die „Renterinsel“. Ich war im November für ein paar Tage dort und ich kann es bestätigen, Madeira ist wie gemacht für Rentner. Nicht zu warm und nicht zu kalt, wenig los, wunderschöne Wanderwege, sehr gutes Essen und alles andere als eine Partyzone. Aber eine wunderbare, erholsame Insel. Und ich habe die Zeit genutzt, mit meiner Fuji X-T3 und ein paar Objektiven zu fotografieren …

Highlight #1: Ribeira da Janela

Ribeira da Janela
Ribeira da Janela

Im nordwestlichen Teil der Insel befindet sich die 40 Meter hohe Felsnadel Ribeira da Janela. Auf Fotos sieht die Felsnadel gar nicht so groß aus, aber wenn man direkt davor steht, dann wird einem bewusst, wie gewaltig diese Felsnadel ist. Ich bin gleich an meinem ersten Abend hierhergefahren – im wesentlichen sind es eigentlich sogar zwei Spots, einmal oben von der Straße und einmal direkt vom Strand aus.

Highlight #2: Ponta de São Lourenço

Ponta de São Lourenço
Ponta de São Lourenço

Die Sankt-Lorenz-Spitze ist der östlichste Punkt von Madeira. Von einem Parklatz aus führt eine etwa dreistündige Wanderung rund über die Halbinsel von Sankt Lorenz. Wichtig zu wissen: Es handelt sich vermutlich um den Wanderweg auf Madeira, der am häufigsten begangen wird – trotz Rentnerinselstatus ist hier mit viel Betrieb zu rechnen. Also sollte man früh morgens oder spät abends unterwegs sein. Fotomotive gibt es hier zuhauf.

Highlight #3: Funchal bei Sonnenuntergang

Funchal bei Sonnenuntergang
Funchal bei Sonnenuntergang

Die Hauptstadt Funchal bietet an sich schon einige Highlights und Fotospots. Ich hingegen habe absichtlich auf die City verzichtet und die Stadt nur bei Sonnenuntergang genossen. Zur blauen Stunde bietet sich oberhalb der Autobahn 1 ein schöner Blick auf die Inselhauptstadt.

Highlight #4: Der Fanal

Der Feenwald bei Fanal
Der Feenwald bei Fanal

Der Feenwald bei Fanal ist ein mystischer Ort. Nur wenige Kilometer von der Nordwestküste entfernt befindet sich dieser Flecken, der oftmals von tiefen Nebelschwaden umhüllt ist. Von einem kleinen Parkplatz aus kann man direkt in den Feenwald eintauchen. Eine Karte, am besten ein Handy mit GPS sollte man unbedingt dabei haben, denn ganz schnell ist man komplett vom Nebel umschlungen …

Highlight #5: 25 Fontes

Der Wasserfall 25 Fontes
Der Wasserfall 25 Fontes

Bei diesem Highlight handelt es sich eigentlich weniger um einen Fototipp als um eine ausgefallene Wanderung. Die Wasserfälle 25 Fontes und Risco sind beileibe kein Geheimtipp, allerdings in Kombination mit der Durchquerung eines Levadatunnels wirklich eine Besonderheit – und ich habe in den Tunnels fast keine anderen Menschen getroffen. Die Mehrheit kommt nämlich vom großen Wanderparkplatz zu den Wasserfällen gelaufen.

Von einem kleineren Parkplatz aus (32°45’14.8″N 17°08’58.4″W) führt ein kurzer Weg zu einem Levadatunnel – Levada sind die erstellten Wasserläufe zur Trinkwasserversorgung an den Küsten. Dem Levada kannst Du durch den Tunnel bis zu den Wasserfällen folgen. Drei bis fünf Stunden sollte man einplanen.

Highlight #6: Ponta del Sol

Ponta del Sol
Ponta del Sol

Einer von zahlreichen Stränden Madeiras: der Steinstrand von Ponta del Sol. Hier kannst Du perfekt fotografieren. Könnte man auch an vielen anderen Stellen, dies ist jedoch mein Lieblingsstrand der Insel.

Highlight #7: Cabo Girão

Cabo Girão
Cabo Girão

Eine der höchsten Steilklippen Europas? Und auf Glasplatten darauf herumlaufen und in die Tiefe blicken? Das geht in Cabo Girao, nur wenige Kilometer von Funchal entfernt. Mit einem Tele kann man tolle Eindrücke vom 580 Meter tiefer liegenden Meer einfangen. Oder einfach am Rande des Spots sitzen und die Menschen beobachten, wie sie (anfangs) Angst haben, die Aussichtsplattform zu betreten.

Highlight #8: Pico Ruivo

Auf dem Pico Ruivo
Auf dem Pico Ruivo

Madeiras höchster Berg ist der Pico Ruivo. Wer auf dem 1.862 hohen Berg die Aussicht genießen will, der muss wandern. Ich habe mich für den etwa eineinhalbstündigen Aufstieg vom Achada do Teixeira entschieden. Knapp zwei Stunden vor Sonnenuntergang bin ich dort losgelaufen, es handelt sich um einen angenehm zu laufenden Weg, lediglich das letzte Stück ist etwas steiler, an keiner Stelle aber anspruchsvoll.

Die Königsstrecke ist der zwölf Kilometer lange Weg vom Pico Ruivo zum Pico do Arierio, den ich wiederum teilweise von der anderen Seite her gelaufen bin. Der Pico der Arierio ist nämlich direkt von Funchal aus mit dem Auto erreichbar. Die Strecke von einem Berg zum anderen Berg ist landschaftlich äußerst reizvoll (sehr ausführlich beschrieben hier), vor allem in den Morgenstunden, wenn Teile der Gipfel vom Nebel umschlungen sind. Ab Nachmittag sind die Berge zumeist vollständig vernebelt.

Die schönsten Fotospots von Madeira im Überblick

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Hier findest Du meine Bildergalerie.

Die besten Restaurants:

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