Die besten Fuji X Objektive? Teil 1: Die Zooms – Ratgeber, Guide und Erfahrungsbericht.

Die Frage nach den richtigen Fuji X Objektiven, die Frage nach der besten Linse oder auch die (Gretchen-) Frage nach der „Trinity“ – also den drei Objektiven zur Glückseligkeit – sie sind der Dauerbrenner in allen Fotoforen. Seit mittlerweile sieben Jahren nutze ich das Fuji X System sehr intensiv und im Laufe der Jahre sind einige Objektive gekommen und gegangen. Einige davon sind auch geblieben. In diesem zweiteiligen Artikel möchte ich davon berichten. Los gehts mit den Zoom-Objektiven für das Fuji X System.

Ich freue mich ja sehr darüber, dass ich immer mehr Leser:innen erreiche. Meine Nutzungsstatistiken zeigen ein extrem hohes Interesse an Inhalten zu Fuji X Kameras – gleichermaßen erhalte ich auch immer wieder viele Mails zu den Objektiven von und für das Fuji Mount. Das liegt natürlich auch daran, dass ich einige Erfahrungsberichte zu Fuji X Objektiven veröffentlicht habe.

Im Folgenden möchte ich das Objektivangebot für den Fuji X Mount nun etwas ganzheitlicher betrachten. Nicht nur eine Brennweite herausgreifen, sondern einen Rundumschlag machen, quer über alle Hersteller. Einmal mehr wird es höchst subjektiv und natürlich auch nicht allumfassend. Dafür ist das Angebot insgesamt inzwischen viel zu umfangreich geworden. Und auch wenn ich längst nicht alle Objektive erwähnen kann, werde ich mich doch in mehreren Teilen damit befassen.

Fuji X Objektive und die #Transparenz

Eigentlich alle der im Folgenden vorgestellten Zoom-Objektive habe ich in den letzten sieben Jahren selbst besessen oder ausgeliehen. In meinen Tipps bin ich völlig unabhängig und ich muss mit meinen Berichten auch kein Geld verdienen. Es macht mir einfach Spaß, Blogs zu lesen und selbst zu schreiben. Und doch findest Du im Folgenden eine ganze Menge Affiliate/Amazon Links, markiert mit einem Sternchen. Wenn Du darauf klickst, dann bekomme ich eine Provision, für Dich wird das Produkt nicht teurer.

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Die Fuji X Objektive und wie ich sie „aufteile“

Die ersten drei Fuji X Objektive erschienen 2012 zur Vorstellung der Fujifilm X Pro1 – wir feiern quasi 10jähriges. Es handelte sich um das Fujifilm XF 18mm F2, das Fujifilm XF 35mm F1.4 und das Fujifilm XF 60mm F2.4. War das Angebot damals auf diese drei Objektive beschränkt, gibt es heute weit über 100 Gläser für den X-Mount. Der Fuji Objektiv Berater zählt sogar schon 147 Linsen für das Fuji System. Wer bitteschön soll da denn den Überblick behalten?

Wenn wir die Objektive einteilen, dann könnten wir dies nach Herstellern vornehmen. Dann würden wir selbstredend erst einmal mit den Originalen von Fuji selbst beginnen – je nach Zählweise sind dies schon deutlich über 30 Modelle. Weiterhin gibt es inzwischen zahlreiche Drittherstellergläser mit Autofokus von nahmhaften Marken wie Tokina, Zeiss, Tamron oder Viltrox. Auch Voigtländer und Samyang bieten Gläser, die zumindest teilweise mit dem Fuji-Gehäuse kommunizieren können, wenn auch nicht immer mit Autofokus. Und schließlich sind da noch die unzähligen chinesischen Hersteller, die bekanntesten davon sind sicherlich TTArtisan und 7Artisans.

Insgesamt ist das Angebot also riesig. Für meine Zwecke unterteile ich die Objektive allerdings lieber in „Zooms“ und „Primes“ (und weiter in die „normalen“ und „kompakten Primes“). Warum ich das tue? Es geht mir ja vor allem auch um das richtige Set an Objektiven. Und so würde ich auf langen Reisen mit wenig Gepäck und dem Bedarf an einem großen Brennweitenumfang eher auf ein Zoom Set zurück greifen. Auf einer Safari, da brauchst Du zum Beispiel diese extreme Brennweiten. Mit ein, zwei oder maximal drei Zooms bist Du dann perfekt ausgerüstet.

Auf Reisen, bei denen der Brennweitenumfang eher weniger wichtig ist, würde ich aber immer auf die klassischen Festbrennweiten gehen. Und schließlich sind da noch die Compact Primes – für mich irgendwie noch einmal eine eigene Liga. Diese kleinsten Festbrennweiten sind der Trade Off zwischen Größe und Qualität. Sicherlich ideal auf einer Expedition, bei der es auf jedes Gramm ankommt.

Ich habe es schon gesagt, es wird höchst subjektiv. Dazu gehört auch, dass ich eher der weitwinklige Typ bin. Und mit Telebrennweiten tendenziell weniger anfangen kann. Daher habe ich in diesem Brennweitenbereich etwas weniger Erfahrung und entsprechend sind diese Objektive gegebenenfalls auch etwas unterrepräsentiert. Im Gegensatz dazu wirst Du vielleicht einwenden, dass durchaus etwas zu viele leichte Weitwinkelbrennweiten vertreten sein könnten. Sorry, thats me.

Los gehts in diesem ersten Teil also mit den Zooms. (Hier geht es zum zweiten Teil dieses Artikel: Die besten Fuji X Festbrennweiten)

Die besten Zooms für den Fuji X Mount

Sie sind größer, universeller und manchmal auch etwas teurer. Im Folgenden zeige ich die aus meiner Sicht wichtigsten Modelle, über die Du einmal nachdenken solltest, bevor Du Dich vorschnell auf Deine Favoriten festlegst (in Klammern der ungefähre Marktpreis im Frühjahr 2022, das Sternchen verrät, dass es sich um einen Affiliate Link handelt):

Fujifilm XF 8-16mm F2.8* (ca. 1.700 €)

Es ist die Luxusvariante unter den Weitwinkelzooms. Wirklich bemerkenswert, da es bei der extremen Brennweite von 8mm schon beginnt und eine durchgehende Lichtstärke von F2.8 aufweist. Die Nachteile liegen auf der Hand: Es ist riesengroß und schwer und es ist mit knapp 1.700 Euro auch ziemlich stolz bepreist. Außerdem benötigst Du aufgrund der gewölbten Linse einen ganz besonderen Satz an Filtergläsern. Wenn Dir diese drei Nachteile nichts ausmachen, dann ist dieses Weitwinkelzoom mit dem Red Badge sicherlich die erste Wahl.

Fujifilm XF 10-24mm F4 WR* (ca. 1.000 €)

Aus meiner Sicht perfekt für die Landschaftsfotografie. Kompakt, in der Version zwei auch spritzwassergeschützt und mit Blendenring. Dieses Objektiv bietet Dir wirklich alles, was Du brauchst. Ich habe damit viele Jahre Architektur und Landschaft fotografiert. Mit dem eingebauten IBIS kannst Du es auch prima zum Filmen benutzen und für knapp 1.000 Euro im fairen Rahmen. Und eines der wenigen Fujilinsen, das auch schöne Sonnensterne erzeugen kann. Kurz: Ein Nobrainer in der Landschaftsfotografie. Ein Muss!

Du kannst auch nach dem Vorgängermodell (Version 1) Ausschau halten, wenn Du auf den Blendenring und den Wetterschutz verzichten kannst. Dieses ist deutlich günstiger zu bekommen (neu ca. 830 €), sonst aber beinahe identisch.

Fujifilm XC 16-50mm F3.5-5.6* (ca. 150 € gebraucht)

Neben den klassischen XF Objektiven tituliert Fujifilm seine Low Budget Serie mit der Abkürzung „XC“. Das XC 16-50 war in den ersten Jahren die günstige Kitobjektiv Variante (heute abgelöst durch das XC 15-45mm, das ich in diesem Beitrag allerdings nicht aufführe. Ich würde dies nicht benutzen).

Es ist sehr leicht und kompakt, liefert eine wirklich mehr als solide Bildqualität und wartet schließlich sogar mit schönen Sonnensternen auf. Ich mag das Objektiv (viele meiner Iranbilder habe ich damit gemacht) und daher ist es meine Low Budget Empfehlung im Normalzoom-Bereich. Da kannst Du mit gutem Gewissen zugreifen, es gibt übrigens eine Version I und II. Meines Wissens nach kannst Du auch zur älteren Version greifen, die Unterschiede sind marginal.

Fujifilm XF 16-55mm F2.8* (ca. 980 €)

Vom Low Budget Zoom zum Luxus Vertreter der Normal Zooms. Das XF 16-55mm glänzt mit einer durchgehenden Lichtstärke von F2,8. Dafür ist es ziemlich schwer und klobig. Immer wieder wird es als deutlich zu groß kritisiert – gerade auch im Vergleich zu den Vollformatobjektiven im ähnlichen Brennweitenbereich.

Wenn Du nur eine Zoomlinse haben möchtest, dann könnte dies Deine erste Wahl sein. Dafür nimmst Du etwas mehr Gewicht, einen höheren Preis und einen fehlenden Bildstabi in Kauf (im Vergleich zum direkten Konkurrenten, dem XF 18-55). Du hast aber die bestmögliche Bildqualität aller Zoomlinsen für Fuji in Deinem Lineup. Deswegen auch mit dem Red Badge von Fuji gekennzeichnet. Ich persönlich würde aber immer das XF 18-55 bevorzugen …

Fujifilm XF 18-55mm F2.8-F4* (ca. 680 €, gebraucht ab 300 €)

Der direkte Konkurrent zum obigen XF 16-55 2.8. Super kompakt, eine hervorragende Bildqualität und ein eingebauter Bildstabilisator. Dazu noch eine Anfangsblende von F2.8 Was will man mehr? Einen fairen Preis, aber sogar den gibt es obendrauf.

Denn Fujifilm führt dieses Objektiv (neben dem XC 15-45) als Kitlinse und fährt damit eine eigene Strategie. Es ist einfach viel besser als Kitlinsen anderer Hersteller in der Regel es sind. Daher ist dieses Objektiv meine Top-Empfehlung für Dich. Dank des IBIS kann man es auch prima zum Filmen nutzen. Gibt es auch Schwächen? Meiner Erfahrung nach ist es etwas zu sehr anfällig für Flares, daher auf jeden Fall die beiliegende Gegenlichtblende nutzen.

Bei diesem Objektiv möchte ich außerdem ausdrücklich auf den Gebrauchtmarkt hinweisen. Da dieses Produkt als Kitlinse läuft, wirst Du neuwertige Artikel für deutlich weniger Geld finden als wenn Du es einzeln kaufen würdest. Für um die 300 oder 400 Euro solltest Du zuschlagen!

Fujifilm XF 50-140 F2.8* (ca. 1.350 €)

Das Beste vom Besten ist das 50-140er Zoom. Wie schon das 8-16 und das 16-55 ist es mit dem „Red Badge“ ausgezeichnet, dem Label für die hochwertigsten Objektive von Fujifilm. Eine durchgehende Lichtstärke von 2,8 ermöglicht Dir atemberaubende Tele-Fotografie, inklusive integriertem Bildstabilisator. Allerdings wiegt das edle Stück auch etwa ein Kilogramm und damit ist es für mich einfach zu schwer. Bezogen auf die Bildergebnisse würde ich hier absolute Bestwerte vergeben. In Aktionen ist dieses Glas immer mal wieder für unter 1,000 Euro zu bekommen. Augen auf bei den vielen Fuji Cashback Aktionen (das gilt für alle Linsen, aber ganz speziell für das 50-140er!).

Fujifilm XC 50-230mm F4.5-6.7* (ca. 400 €, gebraucht ab 200 €)

Ich habe es in der Einleitung geschrieben, ich bin kein Experte in den Telebereichen. Und daher besitze ich auch kaum eine Telebrennweite. Meine Allzweckwaffe ist das XC 50-230mm, also die Low Budget Variante von Fujifilm. Es ist extrem günstig zu bekommen und dazu mit 375 Gramm noch wirklich sehr leicht. Das Objektiv passt also immer in den Rucksack und wenn ich wirklich mal in die Verlegenheit komme, ein weit entferntes Objekt zu fotografieren, dann mit dem XC 50-230. Es ist nicht lichtstark und es hat einen schwachen Autofokus, aber immerhin einen Stabi. Die Ergebnisse wissen zu überzeugen. Am äußersten Ende etwas flach in der Zeichnung, aber nie zu wenig scharf.

Andreas hat mich in den Kommentaren nicht nur auf den Stabi hingewiesen, sondern auch auf die Unterschiede zwischen Version I und II: Die erste Auflage hat eine weitere Naheinstellgrenze und (wichtiger) nur die OIS II Version ist mit dem IBIS, den nun schon drei Fujibodys haben, kompatibel. Danke für diese Ergänzung!

Fujifilm XF 50-200m F3.5-4.8* (ca. 650 €)

Die direkte Alternative zum vorherigen Objektiv. Lichtstärker, etwas weniger Brennweitenbereich, dafür teurer und schwerer. Aber immer noch wirklich kompakt für ein Tele. Hätte ich nicht das XC und gäbe es nicht das 70-300 (unten), wäre dieses Objektiv meine erste Wahl. Konnte mich immer überzeugen, auch wenn der Autofokus nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist.

Fujifilm XF 70-300m F4-F5.6* (ca. 800 €)

Das einzige Fuji Objektiv in dieser Aufzählung, das ich nie benutzt habe. Derzeit nicht zu bekommen, die Nachfrage ist offenbar viel größer als das – durch Corona – limitierte Angebot. Ich denke, dass Fuji hier wirklich eine richtig schöne Linse auf den Markt gebracht hat. Nur 580g Gewicht steht eine sehr attraktive Range von 70 bis 300 Millimeter gegenüber. Damit nach dem 100-400er (unten) das Objektiv mit der höchsten Brennweite. Nicht nur dies, ein Bildstabilisator ist ebenso an Bord wie der Wetterschutz. Und dann noch ein faires Pricing. Ganz ehrlich Teleherz, was willst Du mehr? Damit ein Top-Anwärter für meine Trinity.

Fujifilm XF 100-400m F4-F5.6* (ca. 1.700 €)

Fast eineinhalb Kilo wiegt das krasseste und auch teuerste Zoom für das Fuji X Mount. Natürlich nimmt man das nicht mal so mit. Und es hat sicherlich seine Daseinsberechtigung – nicht jedoch für mich. Ich habe mir das mit der Red Badge ausgezeichnete Objektiv vor einem Jahr für ein ganzes Wochenende einmal ausgeliehen. Um ehrlich zu sein, ich würde das nicht mehr tun. Zwar ist die Qualität nicht anzuzweifeln, ich sehe aber nicht, warum ich soviel Kilogramm Glas mit mir rumschleppen soll.

Vergleiche dieses Objektiv einmal mit dem 70-300, bitte! Auf dem Papier sind das gerade einmal 100mm Brennweite mehr. Dafür mehr als den doppelten Preis bei fast dreifachem Gewicht. Wenn Dir diese Brennweite wichtig sind, dann denke doch mal über die Telekonverter (1,4fach und 2fach) nach. Da geht zwar etwas Lichtstärke verloren, Du bleibst aber dennoch portabel. Und damit sehe ich auch wirklich keinen Grund, über dieses 1.7oo Euro-Monster auch nur nachzudenken.

Bei diesem Glas zeigt sich am meisten, dass Objektive eben auch Geschmacksache sind und zur eigenen Fotografie passen müssen.

Tamron XF 18-300m F3.5-F6.3* (ca. 750 €)

Bis 2021 gab es ausschließlich Fujifilm Objekitve im Zoombereich. Bis Tamron auf die Bühne kam und mit dem 18-300 Milimeter ein typisches „Suppenzoom“ auf den Markt brachte, so die Community in den diversen Nerd-Foren. Dort sind Superzooms entsprechend verschrien. Würde doch dieser unglaubliche Brennweitenstretch zu Lasten der Bildqualität gehen.

Ich finde es durchaus spannend, wenn die Fremhersteller nicht die x-te schon vorhandene Brennweite auf den Markt werfen, sondern neue Wege gehen. Und der Gedanke, nur ein einziges Objektiv für wirklich alles benutzen zu wollen, den finde ich durchaus charmant.

Mein Objektiv wird es vermutlich nicht. Ich mag die Weitwinkelbereiche und auch die Festbrennweiten, das wisst Ihr schon. Da ist ein 18-300 wirklich das genaue Gegenteil meiner persönlichen Referenz. Und dennoch: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Einige von Euch auch darüber nachdenken. Völlig zu recht, finde ich! (Update Juli 2022: Ich habe ein paar Zeilen zu dem Objektiv geschrieben und konnte es – zumindest kurz – testen).

Fuji selbst hat mit dem XF 16-80mm F4 ja schon ein Universalzoom auf dem Markt. Und für 2022 wird neben einem XF 150-600mm auch ein XF 18-120mm erwartet. Wenn wir davon ausgehen, dass Fujifilm ausreichend in Marktforschung investiert, dann muss es für Zooms, die einen solch krassen Brennweitenbereich abdecken, auch ein signifikantes Potential geben. Insofern muss Tamron ja alles richtig gemacht haben, oder?

Butter bei die Fische: Welche sind denn die drei Linsen zur Glückseligkeit?

Auch wenn es erst mal nur um die Zooms geht, ist das gar nicht leicht, die obige Auswahl auf eine Trinity einzudampfen. Auf die Glückseligkeit bei den Zooms.

Sagen wir mal so, wäre der Geldbeutel das wichtigste Kriterium, dann würde ich Dir einfach die beiden XC-Linsen 16-50 und 50-230 empfehlen. Für etwa 350 Euro (gebraucht) hättest Du eine unglaubliche Flexibilität von 16 bis 300 Millimeter. Wäre allerdings die beste Qualität das entscheidende Kriterium, dann würde ich Dir die drei Red Badge Linsen 8-16, 16-55 und 50-140 (ohne das 100-400) empfehlen. Würde mit um die 4,000 Euro allerdings ein tiefes Loch in Deiner Tasche hinterlassen und mit ungefähr vier Kilo auch durchaus ganz schön schwer sein. Aber hey, über die Bildqualität dürfest Du Dich dann nicht mehr beschweren!

Meine Kriterien sehen anders aus – weder Preis noch perfekte Qualität als alleinige Kriterien. Es sollen einfach die für mich drei praktischsten Zoom Linsen aus dem Fuji X-System sein. Eine Mischung aus Qualität, Kosten und Portabilität. Und natürlich ganz subjektiv. Here, wo go:

Meine Zoom Trinity

Du siehst, es sind die kleineren Zooms. Und mit dabei ist sogar ein Low Budget XC, das ich gegebenenfalls durch ein XF 70-300mm austauschen würde, wenn es denn verfügbar wäre.

Kennt Ihr die Spielerranglisten im Kicker? Neben „Weltklasse“, „internationaler Klasse“, „Nationaler Klasse“ und „im weiteren Kreis“ gibt es die Spieler, die „im Blickfeld“ sind. Die man also in der Beobachtung behält. Diese Kategorie habe ich für die Zoom Trinity übernommen und hierin das Tamron nominiert. Es erlaubt mir, mit nur einem einzigen Glas einen maximalen Brennweitenbereich abzudecken. Nicht wirklich meine Art der Fotografie, aber mit einem echten Alleinstellungsmerkmal: Das Tamron 16-300!

Und? Was sagst Du zu meiner Wahl? Was sind Deine drei Fuji X Objektive / Zooms zur Glückseligkeit?

Hier geht es zum zweiten Teil dieses Artikel: Die besten Fuji X Festbrennweiten

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4 Gedanken zu „Die besten Fuji X Objektive? Teil 1: Die Zooms – Ratgeber, Guide und Erfahrungsbericht.“

  1. Hallo Florian,
    vielleicht solltest du deinen Beitrag zum XC 50-230 OIS (I und-)II überarbeiten. Wie schon in der Typbezeichnung zu sehen, hat es sehr wohl einem Stabi und der funktioniert auch ganz ordentlich.
    Es gibt dazu noch wesentliche Unterschiede zwischen den Versionen. Die erste Auflage hat eine weitere Naheinstellgrenze und (wichtiger) nur die OIS II Version ist mit dem IBIS, den nun schon drei Fujibodys haben, kompatibel.

    Antworten
    • Hallo Andreas, hab Dank für Deinen Kommentar. Du hast natürlich vollkommen recht, das XC 50-230 hat einen Stabi. Dass nur die Version II zum IBIS der Body passt, war mir neu, ich habe tatsächlich noch die Ier Version. Deine Punkte korrigiere/ergänze ich gerne in meinem Bericht. Viele Grüße, Florian

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