Analogfotografie auf Steroiden: Silbersalz35 (Elbjazz & Millerntor Gallery)

Silbersalz35 – ein Label, das schon lange durch die analoge Welt der Fotografie geistert. Vor wenigen Tagen hat sich Silbersalz35 noch einmal ein bisschen neu erfunden. Schuld ist ein Upgrade im Angebot der Stuttgarter, die die Kombination aus Cine Filmen und ihrer Entwicklung anbieten. „Deine analoge Kamera auf Steroiden“ – so oder so ähnlich lautet der Claim von Silbersalz35. Gemeint soll eine unglaubliche Detail- und Farbtiefe sein, die man nicht mal von den modernsten Digitalkameras erwarten würde. Ich hatte die Gelegenheit, die neue Silbersalz35-Variante schon einmal zu testen – dank eines Unfalls bei der Deutschen Post …

Die Story mit der Deutschen Post

Es war Ende Juni diesen Jahres, als ich vier vollgeknipste Rollen Silbersalz35 250D Filme auf die Post gebracht hatte. Ziel war das Silbersalz35 Lab in Stuttgart, schließlich hatte ich zu den vier Cine Filmen mit dem so besonderen Farblook auch gleich die Entwicklung eingekauft, für 69,90 Euro plus 4,95 Euro Versandgebühr. Angesichts der aktuellen Preise von Kodak Porta 400 und Co. und den Entwicklungskosten im Labor ein ziemlich attraktives Paket.

Zwei Wochen später hatte ich denselben Briefumschlag wieder im Briefkasten, allerdings ohne Inhalt und mit dem Hinweis, dass die Sendung beschädigt worden sei. Angeblich sei auch die Annahme verweigert worden, stand da auf einem Aufkleber. Ich hatte direkt mit Silbersalz35 Kontakt aufgenommen und dort wurde mir sehr schnell geholfen und mir wurde auch versichert, dass nie ein Zustellungsversuch vorgenommen wurde. Natürlich war ich frustriert, aber die Jungs haben mir prima geholfen, wie ich die letzte Chance nutzen könnte, wieder an die Filme zukommen. Und so habe ich am 7. Juli einen Suchauftrag bei der Deutschen Post gestellt. Ein Unterfangen, das eigentlich zum Scheitern verurteilt ist. Wie und wo sollen den vier Rollen Fotofilm wieder auftauchen, die durch eine Beschädigung am Kuvert herausgefallen sind? Ein Ding der Unmöglichkeit.

Noch einmal sechs Wochen später, es war der 19. August. Ich hatte eine völlig andere Sendung erwartet und greife blindlings nach dem Umschlag, der im Briefkasten steckt. Ihr kennt das sicherlich, man öffnet etwas, ohne auf den Absender zu achten. Nanu, schon wieder vier Silbersalz35 Filme? Hatte die doch erst bestellt und bekommen. Die sind doch erst vor ein paar Tagen eingetroffen, wurden die aus Versehen zweimal versendet?

Aber irgendwas war anders, die Filmbox mit den vier Filmen war gar nicht so schön verpackt wie sonst und außerdem lag ja auch noch ein Schreiben der Deutschen Post bei. Es dauerte dann noch ein paar Sekunden, bis ich verstanden hatte: Die Filme waren wirklich wieder aufgetaucht. Dem Schreiben ging nicht hervor, wo sie gefunden wurden, aber nüchtern-rational schreibt die Deutsche Post: „Erfreulicherweise konnten wir den Sendungsinhalt finden und haben diesen unserem Schreiben beigefügt. Für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung.“

Hallo? Wie viele Glück kann man denn haben, bitteschön? Erst wird die wirklich richtig gut verpackte Sendung beschädigt, die Filme gehen verloren und so etwa zwei Monate später tauchen diese wieder auf. Unfassbar, ich hatte schon gar nicht mehr an die Filme gedacht und die Bilder vom Hamburger Elbjazz Festival und der Millerntor Gallery schon längst für immer abgeschrieben.

Noch am selben Tag habe ich die Filme erneut nach Stuttgart gesendet, dieses Mal DHL versichert (ich habe natürlich dazugelernt – dazu unten mehr). Und ja, schon zwei Tage später kam dann auch die Eingangsbestätigung von Silbersalz35, dass alles gut angekommen sei.

Mit Silbersalz35 auf dem Elbjazz

Bevor ich hier über Silbersalz35, den Film, den Prozess und die Neuerungen schreibe, werfe ich Euch ein paar Bilder in den Ring. Aufnahmen, die auf dem Hamburger Elbjazz Festival Anfang Juni entstanden sind. Ich habe dabei ausschließlich mit der Minolta CLE und dem 250D Film fotografiert. Die eingesetzten Objektive waren das Voigtländer Ultron 28mm F2 und das Voigtländer Nokton 50mm F1.2.

Abgesehen davon, dass ich die Aufnahmen schon als für immer verschollen glaubte, bin ich sehr happy damit. Sie spiegeln so schön diesen einmaligen Freitagabend auf dem Hamburger Elbjazz. Das Areal mit mehreren Bühnen befindet sich in den Werksanlagen von Blohm & Voss. Die Industrieromantik in Verbindung mit der Musik – und nein, wir stellen uns dazu keine verschnarchte Jazzmusik vor – ist wirklich einmalig.

Aber auch die Silbersalz35 Ästhetik des Cinefilms empfinde ich als ganz eigenen Charakter. Die Aufnahmen sind voller Gelb- und Brauntöne, der 250D liefert warm und erdig ab. Blau- und Grünschattierungen kommen mit einer eleganten Blässe um die Ecke. Die Farben wachsen noch einmal immer dann, wenn spektakuläre Lichtspiele ins Bild kommen. Und werden am Schönsten, wenn die Sonne untergeht und die ohnehin schon kräftigen und satten Himmelstöne auf das Filmmaterial gebannt werden.

Alle Silbersalz35 Filme basieren auf dem Kodak Vision 3 Cinefilm und können wegen ihrer Beschichtung nicht im herkömmlichen C-41 Verfahren (wie die ähnlichen Cinestill Filme oder eben die uns sonst geläufigen Farbfilme) entwickelt werden, sondern im so genannten ECN-2 Verfahren. Und daher macht es auch Sinn, dass Silbersalz35 auch gleich die Entwicklung und den Scan übernimmt.

Soviel zur Technik, aber was ist nun das Besondere am Cinefilm? Im Gegensatz zum herkömmlichen Film ist das Material viel feiner und soll mehr Informationen aufnehmen können und dafür in der Nachbearbeitung mehr Möglichkeiten bieten. Der Kodak Vision 50D soll sogar „the worlds sharpest and most fine grained color negative film“ sein, so ist auf der Silbersalz35 Website zu finden. Ganze 16 Stufen Dynamikumfang werden versprochen, das wäre mehr als beim digitalen Klassenprimus Sony A7RIV. Ich nehme es vorweg, ich konnte (und wollte) nicht testen, ob das wirklich stimmt.

Die digitale Nachbearbeitung von analogen Bildern ist für mich aber sowieso zweitrangig. Klar, ich korrigiere gerne den Bildschnitt und richte das Motiv noch einmal gerade aus. Nichts finde ich schlimmer als einen schiefen Horizont. Und hin und wieder nutze ich auch die Helligkeitsregler und ergänze sorgsam Kontraste und Klarheit. Aber das wars auch schon. Farben ändern? Nein. Eine Anpassung des Weißabgleichs? Schon gar nicht. Passt für mich nicht in einen analogen Workflow, in die analoge Fotografie. Und so bin ich gespannt auf den Look, auf das was Silbersalz35 bereit stellt.

Links siehst Du wie die Aufnahme vom Downloadserver kommt, nämlich im Scan schwarz gerahmt, kann man mögen, kann man auch wegschneiden. Stört dann, wenn Du den Horizont korrigieren möchtest (und das ist genau auf diesem Bild auch minimal der Fall). Auf der rechten Seite siehst Du einen Crop aus diesem Bild, der verrät, das man aus diesem Bild eine ganze Menge rausholen kann. Und bevor wir zu viel über Schärfe und Details urteilen: Wir reden über eine Aufnahme, die mit einer 40 Jahre alten Kamera mit einem 28mm F2.0 Objektiv bei Offenblende, manuell fokussiert, gemacht wurde. Fotografiert auf dem Silbersalz 250D. Beeindruckend, oder?

Der Silbersalz35 Look und die Nachbearbeitung

Gibt es ihn, diesen Look? Ich muss vorwegnehmen, dass es im Nachhinein ein glücklicher Umstand war, dass die Deutsche Post meine Filme verloren hatte. Weil sie Ende August wieder aiftauchten, durfte ich die (unfreiwillige) Gelegenheit nutzen, gleich den neuen Scanprozess von Silbersalz35 zu bekommen. Seit 1. September bieten die Stuttgarter nämlich den hochauflösenden Scan mit ihrem Apollon 14k Film Scanner an. Und damit war und bin ich einer der ersten Kunden, die diesen Service in den Anspruch nehmen dürfen.

Der Look ist dadurch vermutlich nicht komplett anders geworden, aber das kann durchaus für die Bereitstellung der Dateien gelten. Vier 250D Filme wurden von Silbersalz35 entwickelt und gescannt, von mir belichtet mit ISO 125 (und so auch codiert für die automatische Auslesung bei neueren Kameras). Als ich Anfang September per Mail die Benachrichtigung bekomme, dass meine Scans zur Verfügung stehen, habe ich zwei Optionen. Erstens den JPG 4K Download aus eine Picdrop Galerie. Und Zweitens den „Full Quality Download“ in 14k aus der Dropbox. Hier wiederum liegt jedes Bild zweimal vor, einmal in der Full JPG Quality und einmal im JP2 Format.

Als Mac User kannst Du das JP2 Format mit einem Mausklick in eine TIF Datei umwandeln und in vollem Umfang in Adobe Lightroom bearbeiten (eine Anleitung dazu liefert Silbersalz35 mit). Aus einer etwa 90MB schweren JP2 Datei werden allerdings auch 380MB im TIF Format. Die Auflösung von 14.200 x 8.900 Pixel ist ebenso beeindruckend wie die schon erwähnte Farbtiefe von 16 Bit. Und damit hast Du dann auch in der Nachbearbeitung die maximalen Möglichkeiten.

Nur ganz wenige Bilder lade ich in 14k, transformiere sie in TIF und bearbeite nach. Wie Du am Beispiel aus der Millerntor Gallery siehst, passe ich nur wenig an. Es hätte mit der 4K JPG Variante vermutlich gleich gut geklappt (links alt / rechts neu).

Insgesamt hat mir Silbersalz35 205 JP2-Dateien (und nochmal soviel jeweils Files in 4K JPG und in 14K JPG) zur Verfügung gestellt. Wer nachrechnet merkt schnell, dass 205 Dateien deutlich mehr sind, als die so etwa knapp 150 Scans, die man aus vier 35mm Filmrollen erwarten würde. Tatsächlich sind einige Bilder zwei oder dreimal gescannt worden. Und das nervt beim Sortieren und bei der Nachbearbeitung. Erst recht, weil es keine chronologische Reihenfolge in den Scans gibt. Hier würde ich mir tatsächlich eine Verbesserung wünschen. Keine Dopplungen und eine logische Sortierung, zumindest innerhalb der Filme. Die Menge von 205 Dateien bedeutet aber auch, dass ein pauschaler Download aller Dateien aus der 14K Galerie mit elf Gigabyte zu Buche schlagen würde. Und damit viel zu mächtig (für mich) ist. Bei aller Datentiefe, die Datenmenge ist ein Thema!

Daher nutze ich hauptsächlich die 4K JPGs und teste nur äußerst selten die JP2 Variante und die Umwandlung in das TIF Format, um in Adobe Lightroom maximal nachzubearbeiten. Eigentlich ändere ich die Aufnahmen nur ganz wenig. Denn ich liebe diesen Silbersalz35 Look, der von Haus aus mitkommt. Diese warmen Gelb- und Brauntöne, das blasse Blau. Am Schönsten kommen die Farben in den vielen Bühnenlichtern beim Elbjazz und in der blauen Stunde heraus. Immer wenn die Lichtsituationen ungewöhnlich werden, dann blüht der 250D auf. Mit Thomas D., Bobby Rausch und dem 14köpfigen Moka Efti Orchestra mangelt es nicht an fotografischen Gelegenheiten. Aber ich bin zumeist weit hinten und meine längste Brennweite sind nur 50 Millimeter …

Mit dem 250D auf der Millerntor Gallery

Eine ganz andere Umgebung ist die Millerntor Gallery im Stadion des FC St. Pauli. Im Bauch des Fußballtempels findet diese Veranstaltung als internationales Kunst-, Musik- und Kulturfestival statt. Im Fokus sind ausdrucksstarke Kunstwerke wie Illustrationen, Street Art und Designs. Auch hier bin ich wieder mit der Minolta CLE und dem 28er Ultron F2 und dem 50er Nokton F1.2 von Voigtländer unterwegs. Mit einem weiteren Silbersalz 250D Film.

Die Szenerie ist perfekt zum Fotografieren. Kunstwerke in Interaktion mit den Festivalbesuchern. Dazu immer wieder Blicke und Eindrücke am Millerntor, als dem „Fußballteil“ des Festivals. Im Nachhinein wäre der Silbersalz 500T wohl besser gewesen. Ein etwas empfindlicherer Film (500 belichtet mit ISO 250) und auf Kunstlicht ausgelegt (T=Tungsten auf 3200K). Ich hatte in den teilweise dunklen Beriechen des Stadionbauchs eben „nur“ einen 250D (wie Daylight auf 5500K).

Und so nutze ich bei den Aufnahmen der Millerntor Gallery die Nachbearbeitung auch viel intensiver. Denn im Kunstlicht wirkt dieser Look auf einmal viel zu gelb und auch ziemlich flach. Also nutze ich die Regler und staune, wie leicht ich den Weißabgleich in Lightroom anpassen kann. Und wie gut die Dateien auf meine weiteren Anpassungen reagieren.

Daher sehen die Bilder in dieser Sammlung nun deutlich kühler aus und weichen ab vom Silbersalz35 Look des 250D, von dem ich oben noch geschrieben hatte. Aber genau das machen ja diese Filme aus, ich habe die Möglichkeiten einer umfangreichen Nachbearbeitung. Damit habe ich das Prinzip Silbersalz35 vermutlich verstanden.

Mein Fazit zu Silbersalz35

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Das Fotografieren sowieso. Aber eben auch das Klicken durch die Silbersalz35-Bildergalerien. Die Nachbearbeitung und die Möglichkeiten in Lightroom. Ein toller Bildlook, der im Zweifelsfall in der Nachbearbeitung auch deutlich angepasst werden kann.

Und ja, lasst uns das einmal hochrechnen und beispielsweise mit den Kosten für vier Portra 160 Filme und deren Entwicklung mit hochauflösenden Scans vergleichen. Dann merken wir sehr schnell, dass die Silbersalz35 Bundles mit einem bemerkenswerten Preis-Leistungsverhältnis um die Ecke kommen. Nicht nur aus diesem Grund kann ich Euch die Silbersalz35 Filme wärmstens empfehlen.

Und ein paar Sachen habe ich neu gelernt – die möchte ich Euch nicht vorenthalten:

  • Verschickt niemals Filme per Post. Zahlt lieber den Aufpreis mit DHL Sendungsverfolgung.
  • Verschickt die Filme nicht im Silbersalz35 Hardcase. Ich möchte ja niemanden etwas vorwerfen. Aber eine gepolsterte Sendung mit dem Hardcase und vier Filmen hat etwas von einer Geldkassette. Irgendwie habe ich nämlich den Verdacht, dass meine Sendung absichtlich geöffnet wurde …
  • Die Chance ist zwar gering. Aber stellt den Suchauftrag bei der Deutschen Post, wenn doch mal was wegkommen sollte.
  • Eure Geduld ist gefragt. Vom Versand der Filme bis zur Bereitstellung der Scans sind zweieinhalb Wochen vergangen.
  • Keine Ahnung, wie Ihr das handhabt. Mir genügen die 4K Scans, sie bieten mir alle Freiheiten in der Nachbearbeitung, die ich benötige. Die 14K Scans sind mir zu viel. Ich bin ja auch nicht der Typ, der nach einer Sony A7RIV lechzt …
  • Und ich habe verstanden, dass die Silbersalz35 Tungsten Filme auch ihre Daseinsberechtigung haben. Ich werde in Kürze (nach-) bestellen!
An den Landungsbrücken raus – mit dem Silbersalz35 250D.

Zum Schluss: Was ist nochmal neu bei Silbersalz35?

Wie oben beschrieben haben sich bei Silbersalz35 seit 1. September ein paar Dinge geändert. Neben den neuen hochauflösenden Scans könnt Ihr die Filme nun auch u.a. in den Leica Stores Berlin und München, bei Meister Camera (Hamburg), Safelight (Berlin) und Foto Lambertin (Köln) erwerben. In der Schweiz gibt es ebenfalls mit Fotomedia eine Option (danke Simon für Deine Ergänzung in den Kommentaren!).

Generell ist es inzwischen auch möglich, die Filme ohne Entwicklung zu kaufen und umgekehrt auch andere Filme bei Silbersalz35 entwickeln zu lassen. Ach ja, die Preise sind nun auch etwas angehoben worden – aber das kennen wir ja auch von Kodak, Fuji und Co. … checkt dazu am besten direkt die Seite von Silbersalz35.

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4 Gedanken zu „Analogfotografie auf Steroiden: Silbersalz35 (Elbjazz & Millerntor Gallery)“

  1. Lieber Florian, dein Artikel kommt – mal wieder – genau zur richtigen Zeit. Ich habe im Juli ein Probierset von Silbersalz erworben und erstaunt festgestellt, dass einiges neu ist… leider auch die Preise. Durch deinen Artikel ist vieles klarer geworden (Silbersalz kann sich auch wunderbar kompliziert darstellen) und Meistercamera ist nur Verkaufsstation, oder? und deine Bilder sind wieder klasse. Herzlich Rainer… nun auch mit CLE 🙂 🙂

    Antworten
    • Herzlichen Dank für Deinen Kommentar, Rainer! Soweit ich das verstanden habe, sind die so genannten Silbersalz35 Flagship Stores tatsächlich „nur“ Verkaufsstationen. Ich dachte auch, dass man dort eventuell auch Filme abgeben könnte, aber so wie das im Internet dargestellt wird, sind Meister Camera und Co. einfach nur zusätzliche Vertriebskanäle. Viele Grüße, Florian

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