Die perfekte (Welt-) Reisekamera? Ein weihnachtliches Gedankenspiel.

Die perfekte Reisekamera für einen richtig langen Trip, womöglich für eine Weltreise? Derzeit suche ich genau danach. Und natürlich habe ich auch schon das ein oder andere Modell im Kopf. Ein weihnachtliches Gedankenspiel, quasi. Dafür ist die dunkle Jahreszeit ideal, schließlich verbringen wir viel mehr Zeit zuhause, machen es uns gemütlich. Da haben wir Zeit für ausführliche Reviews, lesen Erfahrungsberichte und spielen das ein oder andere Kamera-Modell im Kopf durch.

Wo wir nun so kurz vor dem Weihnachtsfest stehen, steigt schließlich auch die Vorfreude auf die Weihnachtsgeschenke! Und so etwas, wie die perfekte Reisekamera zu finden, das hat ja auch etwas von Weihnachten und von Geschenken, finde ich. Aber warum bin ich überhaupt auf der Suche, obwohl ich seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Kameramodellen fotografiere? Eigentlich habe ich doch alles, was ich brauche, oder?

Nun, ich werde kommendes Jahr auf eine mehrmonatige Reise gehen (dürfen). Unter anderem werde ich sehr viel Zeit in Indien verbringen. Ich werde sowohl durch das farbenfrohe Rajasthan im Norden Indiens reisen, als auch einen ausführlichen Besuch bei meinem Kinderheimprojekt KIDZ Shelter in Tamil Nadu, also ganz im Süden von Indien, machen. Und ich werde die Gelegenheit haben, mit mehreren indischen Fotograf:innen das Holi-Festival zu fotografieren.

Wenn Du schon mal in Indien warst, dann weißt Du: Danach werde ich einen „Urlaub“ gut gebrauchen können. Und so lasse ich es heute noch offen, wie meine Reise weitergehen wird. Vielleicht durch Thailand, Laos und Vietnam? Vielleicht eine Trekkingreise durch die indonesische Wildnis? Die japanische Kultur erleben? In jedem Fall werde ich viel und intensiv fotografieren. Und auch auf meinem Blog darüber berichten.

Was mir dazu fehlt? Die perfekte Reisekamera. Die habe ich nämlich noch nicht. Oder doch? Ich sagte es ja, es sind weihnachtliche Gedankenspiele …

Was eine Reisekamera für mich können sollte

Neben den ganzen Vorbereitungen rund um das Reisen, also Impfungen, Visa, Versicherungen und so weiter, beschäftigt mich schon eine ganze Weile die Wahl der richtigen Kamera. Natürlich sollte sie kompakt sein, auch die Objektive sollten nicht zu groß und schwer sein (welche Objektive ich mitnehme, das wird dann die Folgefrage – Ihr kennt das). Die perfekte Reisekamera sollte eine ausreichend gute Bildqualität haben, mir schweben mindestens 24 Megapixel Auflösung und mindestens die Größe eines APS-C Sensors vor. Natürlich wünsche ich mir einen schnellen Autofokus, eine möglichst wetterfeste Kamera und ein Klappdisplay. Nicht zu vergessen, einen leistungsfähigen Akku. Auch wenn ich nicht viel filme, wäre ein Videomodus von Vorteil. Und natürlich sollte sie auch bezahlbar sein. Diese Reisekamera wird eine nie dagewesene eierlegende Wollmilchsau werden müssen. Mal wieder.

Völlig klar, all diese Eigenschaften vereint keine Digitalkamera. Aber mehrere Hersteller bieten Modelle an, die zumindest einen Teil davon abdecken. Ein Werbeversprechen hier, eine Marketing-Botschaft da. Du kennst das. Und wir Technik-Freaks lieben das. Hand aufs Herz, es gibt wirklich unangenehmeres als sich über die perfekte Reisekamera Gedanken machen zu müssen. Auf der anderen Seite aber, möchte ich auch nicht mehrere Monate mit einem schlechten Kompromiss reisen und fotografieren gehen!

Du hast meinen Punkt also verstanden? Vielleicht hast Du ja auch Lust, mich auf meiner Reise dahin zu begleiten? Und die Weihnachtszeit ebenfalls zu nutzen, Deine Gedanken dazu mir mit zu teilen?

Liegt die perfekte Reisekamera etwa unter dem Weihnachtsbaum auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen?
Liegt die perfekte Reisekamera etwa unter dem Weihnachtsbaum auf dem Museumsschiff Rickmer Rickmers im Hamburger Hafen?

Meine Vorauswahl nach dem Ausschlussprinzip

Nun, ich habe schon ein paar Modelle im Auge. Und natürlich bin auch ich im ersten Schritt nach dem Ausschlussprinzip vorgegangen. Also erst einmal habe ich gedanklich die Hersteller gestrichen, deren Kameras für mich nicht in Frage kommen. Wie immer natürlich völlig subjektiv, aber so ist das eben mit dem Image der Marken und den Vorerfahrungen, die ich mitbringe.

Die drei großen Namen der Szene sind Canon, Nikon und Sony. Von allen Herstellern habe ich bereits Kameras besessen, alle Marken haben ihren Eindruck bei mir hinterlassen. Auf der einen Seite finde ich es spannend, wie sich Canon und Nikon in den letzten Jahren mit ihren spiegellosen Systemen neu erfunden haben. Auf der anderen Seite nervt mich aber Canons Politik, ihr R-System nur im obersten Premium Segment etablieren zu wollen und Drittherstellern zu verbieten, für ihr System zu bauen. Nikon ist hier zwar deutlich liberaler, aber für mich sehen die Z-Kameras immer noch aus wie Spielzeugmodelle. Wie auch Canons R Kameras, finde ich das Nikon Z System weder optisch noch haptisch ansprechend. Nein, damit möchte ich nicht mehrere Monate umherreisen. Außerdem sind mir Kameras und Objektive beider Systeme einfach zu groß.

Bliebe noch Sony. Vermutlich (neben Canons R System) die beste Technik mit dem schnellsten Autofokus. In der Nutzung indes wie ein kleiner Taschencomputer. Tausende Funktionen, verschachtelte Menüs. Ich weiss, wovon ich spreche. Auch ich habe einmal mit der Sony Alpha-Serie fotografiert. Und das Verlockende ist die Kompaktheit der Kamera in Kombination mit einem inzwischen umfassenden Objektivpark, sowohl von Sony als auch von Drittherstellern. Unter den drei großen Namen würde mich am ehesten Sony ansprechen, aber hey, eine Alpha wäre mir zu viel Computer und zu wenig Seele. Kannst Du das nachvollziehen?

Streichen wir nun noch die Nischen von Pentax und Olympus/OM-System, dann bleiben nur noch Kameras der Hersteller Fuji, Panasonic und Leica. Deren Modelle, über die ich im Folgenden nachdenke hören auf die Namen Leica M10, Leica SL2-S, Panasonic S5, Fuji X-T5 und Fuji X-100V. Und über diese Modelle will ich einmal philosophieren. Eignen sie sich für meine Reise nach Indien und in weitere ferne Länder?

Die Reisekamera-Kandidaten – oder: in der engeren Auswahl sind …

Leica M10

Ich beginne meine Favoritenliste mit der Kamera, die ich dieses Jahr am häufigsten eingesetzt habe. Auf dem Papier erfüllt die Leica M10 erst einmal viele Kriterien für meine Reisereportage. Sie ist klein und kompakt und vor allem unauffällig. Ich kann sie mit den tollsten Objektiven kombinieren. Und hinter den Gläsern bannt die Leica M10 die Bildinformationen auf einen 24 Megapixel zählenden Vollformat Sensor. Eigentlich eine klare Sache. Leica Enthusiast:innen würden natürlich eine M mit auf eine Weltreise mitnehmen. Damit könnte ich diesen Beitrag beenden.

Auf der anderen Seite: Kein Autofokus! Kein Klappdisplay! Keine Videofunktionen! Zudem ist die M nicht wetterresistent im Sinne einer zertifizierten Abdichtung. Und der Messsucher ist durchaus anfällig. Was würde ich machen, wenn mir die Kamera im indischen Niemandsland herunterfallen würde und der Messsucher nicht mehr korrekt justiert wäre? Und: Ist eine Leica M vielleicht nicht auch zu wertvoll um sie (und die Optiken) mit auf eine solch lange Reise zu nehmen?

Außerdem – und soviel Abstand habe ich zu Leica – ich hadere immer wieder mit der Farbwiedergabe. Natürlich liegt der Fehler am Endverbraucher, also an mir. Aber was mir in Schwarzweiss so wunderbar gelingt, diesen tollen Look, diesen Leica Schmelz in meine Aufnahmen zu zaubern – genau das gelingt mir in Farbe zu häufig nicht besonders gut. Was aus der Leica kommt, ist mir nämlich oftmals zu bunt und zu quietschig. Ich muss einfach zu viel Zeit in die Nachbearbeitung investieren, bis ich zufrieden bin. Und in schlechten Lichtverhältnissen merke ich immer wieder, dass das Rauschen (zu) früh einsetzt und in den Tiefen (zu) wenig drinsteckt. Es ist eben auch eine Kamera, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

Trotz aller Bedenken, die Leica M10 steht ganz oben auf meiner Liste. Die Versuchung sie mitzunehmen ist einfach zu groß. Und ich muss ehrlich mit mir sein, das mit den Farben würde ich schon noch besser hinkriegen, wenn ich denn müsste!

Leica SL2-S

Mit der Leica SL2-S habe ich nun mehrere Male ausführlich fotografiert. Letztes Jahr im Val Grande (Bericht hier) und dieses Jahr am Dachstein (Bericht hier). Beide Male war ich sehr angetan von der Kamera. Ob mit den Autofokusobjektiven oder mit adaptieren M-Gläsern, die Leica SL2-S ist eine Wucht. Die RAWs sind zum Verlieben (und damit meine ich auch die Farben – schöne Grüße an die M10), Verarbeitung und Haptik sind 1a. Ein Videomodus vom Feinsten, nach IP54 Zertifizierung wetterfest. Eigentlich die perfekte Reisekamera, oder?

Wenn Du meinen Erfahrungsbericht zur Leica SL2-S gelesen hast, dann weiss Du, dass ich wirklich schwer angetan war. Allerdings auch vom Gewicht. Die Kamera ist gewichtig und groß. Und wenn Du dann noch eines der Leica Vario Objektive ergänzt, dann brauchst Du keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio mehr. Denn dann kannst Du mit Deiner Ausrüstung Gewichte stemmen. Sicherlich vertretbar für jedes Studio-Shooting. Und für den Wochenendausflug. Gerade noch so für die Bergtour, wenn Du nicht alles selber schleppen musst. Aber für die mehrmonatige Backpacking Tour durch mehrere Länder vermutlich nicht gerade ideal? Oder vielleicht doch noch gerade so okay, wenn ich die kleinen Sigma Festbrennweiten der i-Serie nutzen würde?

Und dann wäre da noch das fehlende Klappdisplay der SL2-S, das man an einer Leica Messsucherkamera irgendwie verzeihen kann, ja sogar muss. Ich verstehe die Argumente, dass das an einer M einfach nicht passt. Gekauft. Aber warum nicht an einer modernen Kamera wie der Leica SL2-S, die in allen Belangen auf der Höhe der Zeit sein will? Ja, ich bin Verfechter von Klappdisplays, für mich sind sie unabdingbare Helfer beim Fotografieren aus Bodennähe. Und nein, ich verstehe nicht, warum Leica seiner SL2-S nicht ein Klappdisplay gegönnt hat (dem Vernehmen nach sieht das Leica inzwischen ein und könnte das bei der für 2023 rumorten Leica Q3 nachholen).

Warum nun ist die Leica SL2-S auf der Liste? Sie hat mich einfach überzeugt. Aber zugegebenermaßen, die Nachteile – und das ist in erster Linie die Größe – lassen sie eher ans Ende der Liste der perfekten Reisekamera rutschen.

Panasonic Lumix S5

Ziemlich ähnlich zur Leica SL2-S sehe ich die Panasonic S5. Tatsächlich teilen sie beide den L-Mount und damit kann ein und das selbe Objektiv an beiden Kameras nativ adaptiert werden. Man könnte die S5 als die kleine Schwester bezeichnen auch wenn sie äußerlich völlig unterschiedlich daher kommt. Aber sie ist kleiner und leichter und sie hat ein – Hurra – Klappdisplay. Ach ja, sie ist auch um ein Vielfaches günstiger (derzeit Straßenpreise ca. 1.700 Euro vs. 5.000 Euro!), das sollte auch nicht verschweigen werden.

Ich hatte die Kamera vor knapp zwei Jahren schon einmal im Einsatz und durchaus sehr positiv darüber berichtet. Könnte sie also die Maschine für eine Weltreise sein? Bedienung, Haptik, Performance – wie es bei einer Reisekamera sein sollte. Zwar gibt es Kritiker, die der S5 einen nur durchschnittlichen Autofokus attestieren, damit könnte ich jedoch leben. Und am Wichtigsten für mich: Die Kamera selbst ist super kompakt. In Kombination mit den oben schon erwähnten i-Series Objektiven von Sigma und ein paar Leica M Gläsern oder deren Geschwister von Zeiss und Voigtländer könnte das doch eine Runde Sache sein, oder?

Daher packe ich das Panasonic System auf die Liste. Auch wenn mir die Kamera äußerlich nicht so richtig gefallen will. Sind wir ehrlich, irgendwie hat sie sich das Funktionelle von den Canons und Nikons dieser Welt abgeschaut. Soweit nachvollziehbar?

Fujifilm X-T5

Natürlich muss auch eine Fuji X-T auf die Liste. Ich hatte in den letzten sieben Jahren mit allen Vorgängermodellen, namentlich der X-T1, X-T2, X-T3 und – zumindest kurz – mit der X-T4 fotografiert. Die Modelle sind in meiner Reisebiografie quasi erprobt. Peru, Bolivien, Sri Lanka, Indien, Italien, Portugal, Albanien, Montenegro, Schottland, Norwegen. All das und noch weitere Länder haben die X-Ts schon mitgemacht. Klar, dass ich im Rahmen meiner großen Reise auf die erst im letzten Monat erschienene Fujifilm X-T5 schiele und sie auf meine Liste der perfekten Reisekameras setze.

Ich mache es kurz: Es ist die einzige Kamera in diesem Line-Up, die ich bisher noch nicht kenne. Aber ich habe die X-T5 vor wenigen Tagen von Fujifilm Deutschland als Leihgabe für einen ausführlichen Test auf diesem Blog erhalten. Ich darf sie ohne Gegenleistung auf Herz und Nieren testen. Um Euch ein Blogreview mit Beispielbildern zu zeigen und um mir selbst die Entscheidung zu erleichtern, welche Kamera mit auf meine Reise gehen wird.

Update 31.12.: Ich habe die Kamera inzwischen testen können und hier einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben.

Fujifilm X-100V

Wer sagt denn eigentlich, dass man auf eine Kamera beschränkt sein muss? Ich könnte ja auch eine zweite, eine kompakte Kamera einpacken. Und genau das habe ich vor. Die Fuji X100V – so meine Idee – ist gleichzeitig Backup-Kamera wie auch die Allzweckwaffe, die ich immer dabei habe und auch mal nur so in den Rucksack schmeißen kann. Das habe ich ja immer wieder auf meinen Bergtouren so gemacht: Die Kamera ist so klein und leicht, irgendwo und irgendwie finde ich immer einen Platz dafür.

Ich habe ja schon viele Berichte zur Fujifilm X100V (zum Beispiel hier) und auch dem möglichen Nachfolger (hier) geschrieben. Ich könnte als Alternativen auch die Ricoh GRIII oder die Leica Q2 ins Rennen werfen. Diesen Vergleich habe ich jedoch auch schon einmal gemacht (hier) und mich dann für die X100V entschieden. Sie kommt also auf jeden Fall mit auf die große Reise. Die erste Entscheidung ist getroffen.

Aber: Ich könnte die X100V auch als EINZIGE Reisekamera mitnehmen, könntest Du nun einwerfen. Und ja, auch darüber habe ich schon mal nachgedacht. In der Vergangenheit habe ich das auf kürzeren Reisen auch immer wieder so praktiziert. Aber Hand aufs Herz, würdest Du das wirklich machen? Mehrere Monate nur mit der Fujifilm X100V?

Die perfekte Reisekamera – Das Zwischenfazit

Wie Du siehst, es ist wirklich tricky, die Sache mit der perfekten Reisekamera. Und keine Variante scheint perfekt zu sein (wobei ich die X-T5 noch nicht kenne). Klein und kompakt geht in aller Regel mit Einschränkungen in der Performance, den Funktionen und/oder der Bildqualität. Große Systeme fühlen sich für mich auf einer längeren Reise hinderlich an. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich noch einiges abwägen, aber bald – im Januar 2023 – muss ich mich für ein System entschieden haben. Bis jetzt sind schon einmal fünf Reisekameras auf meiner imaginären Liste.

Weihnachtsstimmung in der Hamburg Innenstadt – fotografiert aus Bodennähe 😉

Ich habe Dich hiermit an meinen Gedanken teilhaben lassen. Und glaub‘ mir, die perfekte Reisekamera ist nicht das Einzige, was mir derzeit durch den Kopf geht. Mindestens genauso viel Raum nehmen die Fragen nach möglichen weiteren Reisezielen ein. Oder die Aspekte rund ums Equipment, das sonst noch in meinem Rucksack Platz finden wird. Oder, oder, oder.

Gut, dass bald Weihnachten ist. Die Zeit, um genau über solche Sachen nachzudenken! Die Zeit für Gedankenspiele rund um die perfekte Reisekamera. Wie würdest Du Dich denn entscheiden? Lass es mich gerne wissen. Oder teile mir mit, wenn Du etwas zu ergänzen hast oder wenn Du noch eine ganz andere Idee hast. Entweder via Mail, via Instagram oder mit Deinem Kommentar unter diesem Bericht!

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein schönes Weihnachtsfest und sage „Danke“ für Deine Zeit auf meinem Blog!

Update im Januar 2023: Bevor die Reise losgeht habe ich die KI von ChatGPT einmal zur optimalen Reisekamera befragt. Schaut doch hier mal dazu rein! Und schließlich habe ich – unabhängig von der KI – auch eine Entscheidung getroffen und hier darüber geschrieben.

Ich habe es in diesem Blogbeitrag erwähnt: Ganz bald schon fahre ich nach Indien. Unter anderem auch, um beim Kinderheimprojekt KIDZ Shelter vorbeizuschauen. Seit einigen Jahren engagiere ich mich persönlich für dieses Projekt (Infos unter www.kidzshelter.de).

Wenn Du zu Weihnachten oder Silvester eine Kleinigkeit spenden möchtest, kannst Du das unkompliziert via Paypal machen, ich würde mich sehr darüber freuen. Und weil das Projekt DZI zertifiziert ist, bekommst Du eine Spendenbescheinigung und kannst Deine Steuer vollumfänglich absetzen!

23 Gedanken zu „Die perfekte (Welt-) Reisekamera? Ein weihnachtliches Gedankenspiel.“

  1. Hi Florian, ein wirklich interessantes Gedankenspiel. Es wird spannend, wie du entschiedest. Schon mal herzlichen Glückwunsch für die Möglichkeit so lange zu reisen. Wie lange bist Du insgesamt unterwegs?

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  2. Ich mag wie du schreibst und welche Gedanken du machst. Du solltest aber die Sony A7iii oder besser die Sony A7ig mitnehmen. Bestens auch für lange Reisen. Die Fujis und Leicas schlägst du damit um Längen.

    Antworten
    • Danke Simon. Technisch mögen die Sonys den Kameras auf meiner Liste überlegen sein. Aber ich habe ja geschrieben, dass mir die Kameras zu sehr wie ein Computer vorkommen. Und die Menüs sind furchtbar, dafür habe ich meine a7II wirklich gehatet!

  3. Ich kann das teilweise ja nachvollziehen, aber finde es auch nicht so richtig durchdacht. Wie wäre es mit einer Fuji X Pro? Oder einer Leica CL? Im Kleinbildbereich eine Canon RP? Das sind ja auch sehr kompakte Kameras … viele Grüße und weiter so mit den authentischen Texten. Liest sich wie in einem guten Magazin!

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    • Hi Jo, danke für Deine Ideen und Deine Rückmeldung. Canon RP ist tatsächlich von allen Canons äußerlich am Spannendsten. Aber was bleibt sind die großen Objektive und wie schon geschrieben finde ich die Einstellung von Canon zu Drittherstellern nicht unterstützenswert. Leica CL ist ja ein System, was von Leica eingestellt wird, daher fällt das auch raus. Die Fuji X Pro3 finde ich tatsächlich auch spannend, mag ich sehr gerne! Viele Grüße!

  4. Also ich würde ganze klar die Fuji XT-5 mitnehmen. Hier hast du das kompletteste Gesamtpaket in einer Kamera. Von Wasserdichtigkeit bis langer Batterielaufzeit über 40MP Sensor wo du auch mal schön croppen kannst. Sehr kompakt und noch leichter als die XT-4, dazu noch das neu Klappdisplay um auch mal etwas versteckt zu fotografieren zu können. Dann noch in silber kaufen, dann denken viele du hättest eine alte analog Kamera und lachen dich noch aus. 😄😄😉. Ich wette das du diese mitnimmst, also meine Zustimmung hättest du. Ich hab die XT-5 nun seit 4 Wochen und bin Mega happy. Alleine wie der Verschluss klingt finde ich erregend. Dazu noch die X100V als Backup oder mal für Abends und du bist perfekt ausgestattet. Viel schwieriger ist die Frage nach den richtigen Objektiven, da bin ich echt gespannt auf deine Entscheidung. Liebe Grüsse Klaus

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    • Hallo Klaus, hab Dank für Deine ausführliche Einschätzung, hört sich alles ziemlich nachvollziehbar an. Und ja, die Entscheidung für und gegen die Objektive wird bestimmt nicht weniger spannend!! Viele Grüße!

  5. Du solltest über eine Sony A7IV nachdenken. Dafür gibt es iSeries Objektive wie auch manuelle Voigtländer, die du ja von Leica und Fuji kennst. Das Menü ist auch besser geworden. Und dann ist das eine kleine Kombo

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    • Dankeschön, Sven! Kompakte Linsen für die Sony, das ist ein fairer Punkt. Ich würde auch gerne mal eine Sony A7IV ausprobieren. Wenn jemand meiner Leser:innen eine hat und sie mir mal zeigen/leihen würde. Sehr gerne!

  6. Ein lesenswerter Beitrag! Danke.
    Da ich auch eine Leica M habe und diese auch schon auf vielen Reisen dabei hatte, kann ich dir nur einen Ratschlag geben: Nimm die M10 mit drei, vier Objektiven. Dann wirst du glücklich sein und gehst mir der nötigen Entschleunigung ran. Nimmst du eine andere Kamera, wirst du die Leica vermissen. Da mache ich jede Wette!

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    • Lieber Walter, danke für Deinen Kommentar. Du trifft den Nagel auf den Kopf. Ich würde die M vermissen, das ist klar. Aber es gibt tatsächlich auch andere geeignete Systeme. Von der neuen Fuji, die ich gerade testen darf, bin ich schon sehr angetan … viele Grüße, Florian

  7. Hallo Florian,

    Hand aufs Herz: Ich würde mich aus Deiner Liste für die X100V (ggf. mit Weitwinkelvorsatz) entscheiden. Oder – bei Deiner offenbar zweiten Liebe Leica – für eine Q2. Ich bin 4 Monate kreuz und quer durch Europa auf Fotoreise/Fotoprojekt unterwegs gewesen und nichts fand ich nerviger, als viel Fotozeugs auch noch rumzuschleppen. Ich habe nach kurzer Zeit sogar bereits einiges nach Hause geschickt und mir in Polen das kleine XF18mm F2 gekauft – und fast nie mehr was anderes benutzt. Aber jeder Jeck ist bekanntlich anders und wer z.B. gerne mit Teleobjektiven arbeitet, wird da sicher keine Freude dran haben.

    Meine Lieblingswahl wäre: X-Pro 4 🙂 mit XF18mm F2 und XF35 F1.4… wenn es nur die Kamera schon gäbe…

    VG Peter

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    • Herzlichen Dank Peter, für Deine Gedanken.
      Kann ich total nachvollziehen, ich bin auch immer genervt, zu viel mitzunehmen, habe aber immer zu viel dabei. Genau deswegen liegt mir die X100V ja so, weil ich (außer den Vorsatzlinsen und ggf den Filtern) nichts mitnehmen kann. Auf der anderen Seite steht die M10 im Schrank und irgendwie würde es mir echt schwerfallen, die Kamera mit drei, vier Linsen zuhause zu lassen … Es ist wirklich keine leichte Entscheidung. Und ja, die X-Pro 4 wäre auch für mich genau die richtige Kamera. Das alte 18er passt hervorragend daran und ist ja wirklich total unterschätzt … Auch in diesem Kommentar, herzlichen Dank für Deine Ideen!
      Viele Grüße, Florian

  8. Ist der Artikel noch aktuell? Hast du dich schon entscheiden können? Hätte ich eine Leica M dann würde ich sie mitnehmen und alles Andere liegen lassen …

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  9. Und? Wie hast du dich entschieden? Wann gehts los? In deinem Chat GPT Bericht steht auch was von Südafrika oder Japan? Ich glaube da sind schon ein paar Leser gespannt … Herzliche Foto Grüße aus Aachen! Michael

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    • Hallo Michael, ich werde Ende Januar etwas dazu schreiben, eigentlich habe ich mich entschieden. Ich überlege aber noch, ob ich tatsächlich nach Indien nicht doch nur die X100V mitnehmen soll. Danach geht es tatsächlich nach Südafrika und Japan, ich habe aber die Gelegenheit, davor nochmal nach Hamburg zurück zu kommen und die Ausrüstung zu wechseln. Anfang Februar gehts los. Viele Grüße!

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