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Lockdown Hamburg – mein erster Bildband

Schon lange habe ich davon geträumt, einen eigenen Bildband herauszugeben. Meine Fotografie in Buchform zum Ausdruck zu bringen, ergänzt um Texte und daraus ein eigenes, kleines Kunstwerk zu erstellen. Und jetzt ist es (fast) soweit.

Leser meines Blogs erinnern sich: aus meinen langen Spaziergängen während der ersten Corona Welle sind einige Bilder entstanden. Ergänzt um wenige Texte, habe ich mich für 48 Aufnahmen entschieden, die sich nun in einem hochwertig produzierten Bildband mit dem Titel “Lockdown Hamburg. Stille. Leere. Hoffnung.” wiederfinden werden.

Das Cover des Bildbandes "Lockdown Hamburg. Stille. Leere. Hoffnung."
Das Cover des Bildbandes “Lockdown Hamburg. Stille. Leere. Hoffnung.” / Hardcover A4.

Ich habe mich für einen anspruchsvollen Druck und eine aufwändige Fadenbindung entschieden. Es wird auf naturmatt gestrichenem Profibulk 13 Papier in einer Stärke von 150mg gedruckt. Komplett klimaneutral produziert mit CO2 Zertifikat. So können sich Liebhaber von hochwertigen Bildbänden eine (hoffentlich gelungene) Dokumentation des Lockdowns in Hamburg ins Regal stellen.

Die Vor-/Bestellung des Bildbandes “Lockdown Hamburg” wird in Kürze über diese Internetseite möglich sein.

Was erwartet den Leser von “Lockdown Hamburg”?

Ich nehme meine Leser mit auf einen Streifzug durch Hamburg – während der Covid 19 Pandemie im Frühjahr 2020.

Wir beginnen am traditionellen Ankunftsort in Hamburg, an den Landungsbrücken. Es ist Samstag Nachmittag, aber kaum eine Menschenseele ist auf den schwimmenden Stegen unterwegs. Auch in der HafenCity und vor der Elbphilharmonie herrscht Leere, das Konzerthaus ist geschlossen. Von hier aus ist es nur ein kurzer Spaziergang in die Innenstadt, wo wir uns in den verlassenen Alsterarkaden ebenso einsam fühlen wie vor der Europa-Passage. Dasselbe Bild natürlich auch im Schanzenviertel, besonders deutlich vor dem alten Schlachthof, wo genau jetzt eigentlich der Schanzenflohmarkt stattfinden sollte.  

Corona Reeperbahn
Eine Aufnahme aus dem Bildband “Lockdown Hamburg. Stille. Leere. Hoffnung.”: Der verlassene Imbiss Lucullus – an einem Samstag Abend.

Die bemerkenswertesten Eindrücke finden sich für mich jedoch im Vergnügungsviertel auf St. Pauli. Schon die U Bahn auf dem Weg zum Kiez ist menschenleer. Der Hans-Albers-Platz und die Große Freiheit wurden seit ihres Bestehens vermutlich noch nie so einsam wahrgenommen. Die Herbertstraße ist ebenso geschlossen wie es die Bars und Restaurants sind. Kneipen, die normalerweise rund um die Uhr geöffnet haben, sind davon natürlich auch betroffen. Der Goldene Handschuh, der Silbersack und der Clochard – von heute auf morgen sind sie nicht mehr Wahrzeichen der Reeperbahn, sondern Zeugen einer weltweiten Pandemie.

Wie bin ich vorgegangen? Was war meine Idee?

Es waren mehrere Spaziergänge im März und April 2020. Auf diesen Touren durch Hamburg war es eigentlich nur der Auslöser meiner Kamera, der die Stille durchbrochen hat. Im Sucher habe ich auf eine äußerst strikte Linienführung geachtet. Ich habe viele Symmetrien gefunden und in der Nachbearbeitung mit starken Kontrasten gearbeitet. So sollen meine Bilder und die ganze Dokumentation des Hamburger Lockdowns auch meine Gefühle wiederspiegeln – in dieser Zeit der Regularien und Einschränkungen.

“Sehen ist anders als erzählt bekommen.”

Eine Weisheit. Ursprünglich aus Kenia.

Leser des Bildbandes werden in den Bildern die Leere und die Stille sehen. Und in den kurzen Begleittexten einen starken Kontrast erzählt bekommen. Nämlich wie sich die Stadt anfühlt, wenn mal kein strikter Lockdown herrscht.

Und was gibt es noch zu wissen?

Der Bildband “Lockdown Hamburg. Stille. Leere. Hoffnung” wird Anfang Dezember 2020 erscheinen und kann dann direkt über diese Website bestellt werden. Ich habe mich für eine streng limitierte Auflage von 50 Exemplaren entschieden. Jedes Buch ist handnummeriert und damit wirklich einmalig.

Natürlich macht man so etwas nicht ganz alleine. Ich wurde tatkräftig unterstützt. Unter anderem von Julia von Moreau beim Layout sowie Silke Adams beim Lektorat. Und schließlich von Patrick Ludolph bei der Bildauswahl und der Konzeption. Allen dreien – und den weiteren Helferlein, die in meinem Bildband erwähnt sind – herzlichen Dank!

Der Trailer zum Bildband …

Mit dem Projekt soll kein Geld verdient werden (was bei dieser Auflagenstärke auch nicht wirklich möglich wäre). Alle Erlöse des Projektes werden meinem Kinderheim Projekt KIDZ Shelter zugute kommen – dies sind nach jetziger Kalkulation fünf Euro pro verkauftem Exemplar. Daher kaufst Du nicht nur eine Reportage über den Lockdown in Hamburg, sondern unterstützt auch eine Initiative gegen Kinderarbeit.


ISBN 978-3-00-067450-1

Erscheint im Dezember 2020

Hardcover A4 quer. 48 Bilder auf 72 Seiten. Fadenbindung. Kapitalband. Leseband. Digitaldruck auf Profibulk 13 Papier, naturmatt gestrichen, 150mg.
Der komplette Bildband – inklusive aller Materialien – ist klimaneutral produziert, mit CO2 Zertifikat.

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